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“Richtige” Zweirad Union-Motorräder blieben absolute Raritäten, wenn man einmal von der DKW RT 175 VS absieht, bei der es sich um letzte noch in Ingolstadt produzierte Maschinen handelte und der 125er mit
Sachs-Motor. Die TS und RT unterschieden sich anfangs durch eine Telegabel und eine andere Tankform von den prinzipiell baugleichen Hercules-Modellen K 105/125 X, ab 1974 waren die Zweirad Union (DKW)-Modelle bis auf
die Aufkleber identisch mit Hercules K 125 T und S. Die übrigen hier gezeigten “großen” Motorräder sind abgesehen von der Avanti 100, bei der es sich um eine Express Radexi mit Sachs-Motor handelte, Studien oder
Prototypen. |
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DKW RT 175 VS - die letzten noch in Ingolstadt gebauten Maschinen wurden durch die ZU vertrieben. |
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Leider hatte die “Avanti 100” nicht den Pfiff der kleinen Avanti, lediglich Tank und Sitzbank erinnern an das Kultmoped von Victoria. Im Grunde genommen war die Avanti 100 eine Express Radexi. |
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DKW 200 - die futuristische Studie von 1961 wurde später in abgemilderter Form als 115/155 verkauft und erlangte als “Blechbanane” legendären Ruf |
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Diese fahrbereite Studie mit einem 100 cm³-Motor wurde sogar in der Zeitschrift “Das Motorrad” gezeigt, jedoch nie produziert. |
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Wesentlich gefälliger sieht diese Studie aus, die mit 100 und 125 cm³ geplant war - doch mit der Übernahme durch Fichtel & Sachs kam auch hier das schnelle Aus. Wie weit die Sache schon
gediehen war, sieht man ganz gut an der Tatsache, daß die Maschine später in Indien als “Saund 100” produziert wurde. Wer weiß hier etwas Genaues? |
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Nennenswerte Stückzahlen gab es erst nach Übernahme durch Sachs. Die Ende 1968 vorgestellte TS 125 mit Graugußzylinder entsprach bis auf Tank und Telegabel der Hercules K 105. |
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Modellpflege - 1970 gab es den im Geländesport erprobten Alu-Breitwand-Zylinder. Während die K 105/ 125 X, das Schwestermodell von Hercules, auch optisch aufgefrischt wurde, entsprach die DKW noch
dem 60er-Jahre-Stil. Allerdings war sie auch das letzte optisch eigenständige Zweirad Union-Modell |
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1974 erschien die RT 125 E - sie war bis auf den Tankaufkleber absolut baugleich mit der Hercules K 125 T. Mit Ceriani-Gabel und großen Bremsen, einem hervorragenden Fahrwerk und durch
Geländesport-Teile leicht zu tunendem 6-Gang-Motor war die Maschine bei den damals populären Straßenzuverlässigkeits- fahrten der Hecht im Karpfenteich. Die modellgepflegten Varianten wurden 1976 mit vorderer
Scheibenbremse, später mit Grimeca-Gußrädern, angeboten. Insgesamt blieben die Stückzahlen aber gering |