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So wie die Vorgängerfirmen beteiligte sich auch die Zweirad Union am Geländesport. Waren es bis bis 1958 Thalmeier, Abt, Seitz und Sensburg, die für DKW Deutsche Geländemeisterschaften gewannen,
so waren es 1963 und 1964 Dotterweich und Zörnig, die auf ZU-Victoria Geländemeister in der neugeschaffenen 75 cm³-Klasse wurden. Bis zur Sechstagefahrt 1967 im polnischen Zakopane gab es eine Werksbeteiligung in
den Klassen von 50 bis 175 cm³, bevor Fichtel & Sachs als neuer Eigner der Zweirad Union die Sportabteilung schloß. Käufliche Geländemaschinen für den Export gab es bis 1977, sie waren bis auf den DKW-Schriftzug
identisch mit den entsprechenden Hercules-GS-Typen . |
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GS-Modell auf Basis des Typ 166. Der im Preßstahlrahmen gekapselte Vergaser neigte zur Vereisung, weshalb schon bald ein Doppelrohrrahmen zum Einsatz kam. |
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Nicht zuletzt im Hinblick auf die Einführung eines neuen Bundeswehr-Krades engagierte sich auch die Zweirad Union bei der Bundeswehr. 1965 fuhren Heino Büse (55) und Burchard Lenz (54) auf
zivilen ZU in der Mannschaft der Kampftruppenschule Munster. In der Mitte der Dritte im Bunde, Rupprecht Lammers auf einer Zündapp GS in “natooliv” |
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Die GS 159 war die letzte “echte” Zweirad Union-Geländemaschine, die schicke Straßenversion wurde als DKW RT 159 TS Super mit Sachs-Motor bis Anfang der 70er Jahre angeboten, der bullige Tank mit
den markanten Sicken war bis Mitte der 90er Jahre charakteristisch für die “Bundeswehr-Hercules”. |
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Speziell für den amerikanischen Markt gab es die “Boondocker”, eine Variante der Hercules K 75 GS, auf der viele “US-Boys” ihre ersten Erfahrungen im Gelände machten |
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Ebenfalls für den amerikanischen Markt gab es bis 1973 die 125 cm³-Modelle “Enduro” und “MC” mit Vorderschwinge bzw. “Boondocker” und “Hornet” mit Ceriani oder Betor-Telegabel. Das Foto zeigt eine
“Enduro” mit Beleuchtung. Die Modelle waren in Deutschland nicht erhältlich |
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Nachdem sich Hercules vom amerikanischen Markt zurückgezogen hatte, wurden die Gelände- und Motocross-Maschinen in Italien als DKW angeboten (vorher als Hercules). Das Foto zeigt eine MC 125 von
1973 |
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Dem berühmten italienischen “Playmotor”-Team entstammen so erfolgreiche Fahrer wie Perego, Gualdi, Andreini oder Taiocci, um nur einige zu nennen. Das Foto stammt von 1973 |
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GS 50 mit 6-Gang-Sachs-Motor, ca. 8,5 PS, 1975 |
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Ab 1974 gab es für die Modelle von 100 - 175 cm³ wieder einen Doppelrohrrahmen, der den traditionellen Zentralrohrrahmen der Hercules-Modelle ersetzte. |
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Eine DKW GS 250 mit 7-Gang-Motor war die letzte Zweirad Union-Maschine, die 1977 die Werkshallen in der Nopitschstr. verließ. Bei den Six Days in der CSSR hatten die Italiener Gino Perego (50
cm³), Franco Gualdi (175 cm³) und Guglielmo Andreini (250 cm³) ihre Klassen gewonnen. Ab 1978 gingen die DKW- und Hercules-Maschinen einheitlich als SACHS an den Start - Perego und Gualdi wurden Europameister |
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